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Bin dafür!

In Zeiten, in denen man sich klar positionieren muss, um etwas zu bewegen – gerade als Blogger, ist die Zeit gekommen, auch mein Anliegen vorzutragen:

Ich bin für einen verkehrsoffenen Sonntag. Während andere gegen Zensur und vergorene Spekulanten wettern, bin ich für die zeitweise Anarchisierung des Straßenverkehrs.
An verkehrsoffenen Sonntagen darf die Straßenverkehrsordnung mal alle Schilder gerade sein lassen und jeder darf so viel, so schnell und wo lang auch immer es ihm gefällt fahren. Keine Alkoholkontrollen, keine Radarkontrollen, kein Problem beim Stehen im Halteverbot. Und wenn die Straße mal zu eng wird, gibt’s ja immer noch die Rad- und Fußgängerwege. Nur die Passanten mit Schlägern und Kettensägen sind zu meiden.

Endlich mal den seit Monaten in der Garage vor sich hin blendenden Koenigsegg auf der Landstraße Probefahren, mit 120 durch Ortschaften, Geisterfahren auf der Gegenfahrbahn, Parken im Nachbarsgarten, mit 6 Freunden im VW Käfer nach der Disko durch eine brandenburger Allee fahren. So Sachen halt.

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