Mit jeder Stunde, die es Sarah besser geht, sieht es auch in meiner kleinen Welt ebenfalls besser aus.
Nach zwei Tagen, die ich mit Sarah größtenteils redend verbracht habe, sind wir uns viel näher gekommen. Eine kaum zu fassende Erleichterung macht sich breit und steckt Sarah auch an.
Aber es gibt noch anderes zu tun. Mit klopfendem Herzen rufe ich bei meinen Eltern an. Meine Mutter nimmt ab. Einige Sekunden kann ich nichts sagen, finde aber schließlich die Sprache wieder und verabrede mich. Kaffee und Kuchen.
Als ich auflege, öffnet sich die Haustür. Shirin steht in der Tür. Sie hat ein paar Koffer in der Hand und schaut ungeduldig zu mir herüber.
“Da bin ich drei Wochen im Urlaub und dann nimmt mir keiner die Koffer ab?”
Rot anlaufend stolpere ich zur Tür und nehme ihr die Koffer ab, werfe sie ein paar Meter weiter und drücke Shirin an mich. Ich kann es kaum glauben.
Alle und alles wieder da.
Hoffentlich bleibt alles so, wie es jetzt ist.
Hoffentlich wache ich nicht gleich wieder auf, um zu merken, dass alles nur ein Traum ist.
Hoffentlich.
ENDE
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