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[Aufpassen, Sarah!] Viel zu erzählen

In der Bäckerei gibt es ein paar Stehtische für Gäste. An einen von diesen stellen wir uns.

“Nachdem ich meinen Namen verraten habe, will ich auch Ihren wissen”

“Ich heiße Johann”

“Soso, Johann” meint sie und nippt an ihrem Kaffee.

“Ich wohne gleich hier um …”

“Ist mir schon klar” unterbricht mich Sarah.

“Was ich mich frage: Was für Gedanken machen Sie sich eigentlich? Ich würde gern mal in Ihren wirren Kopf reinschauen uns sehen, was da alles herumspukt”

“Wollen wir mal zum ‘du’ wechseln?”

“Meinetwegen”

“Sind Sie … Ich meine bist du dir sicher, dass du das wirklich wissen willst?”

In den folgenden zwei Stunden erzähle ich Sarah, was in den letzten Wochen passiert ist, lasse aber die abstrusen Teile heraus. Am meisten interessiert sie sich ohnehin für meine Beobachtungen zu ihrem Verhalten.

Am Ende wirkt sie ein bisschen nachdenklich, verabschiedet mich unerwartet höflich. Was sie aus dem Erzählten mitnimmt, kann ich kaum sagen.


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