Mit ordentlich Restpromille den Weg zum Bäcker (den weiter entfernten) zu finden ist gar nicht so einfach.
Auf dem Rückweg habe ich eine seltsame Erscheinung. Auf der anderen Straßenseite läuft die Komikerin und hat mich wohl gesehen. Diesmal mache ich mich nicht lächerlich, indem ich auf die andere Seite gehe, sondern versuche, so gut es in meinem Zustand geht, den Blick nach vorn zu werfen.
Das hält sie offenbar nicht davon ab, herüber zu kommen und mir den Weg zu versperren.
“Haben Sie etwa getrunken?”
“Nein, ich geh immer so, … Komikerin”
“Mein Name ist Sarah. So witzig bin ich nicht, dass man mich Komikerin nennen sollte”
“Das ist ja schön für Sie, Sarah”
“Wissen Sie was: Ich lade Sie zu einem Kaffee ein. Aber nicht jetzt und schon gar nicht heute. Kommen Sie mich morgen gegen drei in der Bäckerei besuchen, meistens ist dann nicht so viel los”
“Wie Sie meinen”
“Ist das jetzt ein ‘Ja’?”
“Ja”
Nachdem Sie mir diese Aussage abgerungen hat, wechselt Sarah wieder die Straßenseite.
Ich wanke weiter.
Wandern: zurück, vor, zum Anfang, zur Übersicht
Ui, Alkohol hilft: Der Erzähler hat sich besser unter Kontrolle und strahlt eine magisch anziehende Wirkung auf Frauen aus. Dieses Erfolgsgeheimnis werde ich mir gut merken, danke.
Ja, das sollte sich jeder auf die Fahne schreiben. Mit zunehmender tierischer Ausstrahlung lässt sich gut Beute machen.
Große Mengen Alkohol sind zudem kein Problem. Schon Igor Vodkanovic wusste: “Allohol macht Birne hohl, macht mehr Platz für Allohol”
Die Formulierung „auf die Fahne schreiben“ ist in diesem Zusammenhang köstlich!