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[Aufpassen, Sarah!] Langsam reicht’s

Ich verstehe zwar nicht wieso, aber nach nur drei Tagen verspüre ich den Drang, die Komikerin wieder in ihrer Bäckerei zu besuchen, nur allein, um zu sehen, wie sie reagiert.

Also gehe ich morgens etwas aufgeregt zum Bäcker. Die Komikerin ist tatsächlich da und ich fiebere dem Moment entgegen, in dem sie mich wiedererkennt.

“Was kann ich für Sie tun?”

Nicht das leiseste Anzeichen des Wiedererkennens. Sie scheint oft von Fremden angehalten und befragt zu werden oder sehr vergesslich zu sein.

“Haben Sie mich schon vergessen?”

“Vergessen? … Sie? Sollte ich Sie kennen?”

“Ja, Sie Komikerin!” mein ich eingeschnappt und etwas zu laut.

Das scheint etwas in ihr geweckt zu haben.

“Ach Sie sind das!”

“Ach, haben Sie mich endlich erkannt?”

“Nicht die Bohne”

Enttäuscht falle ich in mir zusammen. Habe ich das Ganze etwa nur geträumt. Würde zu den anderen seltsamen Ereignissen der letzten Monate passen. Fast habe ich mich mit der Situation abgefunden, als die Komikerin wieder zu sprechen beginnt.

“Geht es Ihnen gut? Sie sehen aus, als wenn Ihnen bald der Kopf wegraucht. Davon mal abgesehen: Klar kann ich mich an Sie erinnern, Hirnie. Sie lassen sich so einfach aus der Ruhe bringen, einfach unglaublich.

Wenn ich Ihnen erzählen würde, dass meine Mutter auf dem Mars lebt und alle zwei Monate grünen Kuchen zur Erde schickt, würden Sie das auch glauben, was?”

“Kann wohl sein”, erwidere ich kraftlos und gehe. So langsam habe ich genug.


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