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Grauenhafte, reißerische Nachrichten

Der vergleichsweise harte Winter liegt in den letzten Zügen. In Teilen Deutschlands hat er sich schon fast verkrümelt. Wegen der Schnee- und Eismassen ließ es sich 2009/2010 draußen für viele draußen schlechter und seltener aushalten als so manches Jahr davor.

Das hat dramatische Konsequenzen für die meisten, schlimmer noch als beispielsweise die wirren Ideen eines Westerwelle, sowie Erdbeben in Chile und wird die Medien noch wochenlang beschäftigen, sobald sich die ersten Sonnenstrahlen durchsetzen: Gewichtszunahme.

Das ist jedoch nichts im Vergleich zu den Gegenmaßnahmen, die dazu ergriffen werden müssen: (Mehr) Sport und Bewegung. Und als wenn das noch nicht genug wäre: Das Ganze kann nicht ewig warten. Denn nach dem bald anstehenden Frühling kommt bald der Sommer, der für viele mit einer gewissen öffentlichen, zeitlich begrenzten Teilnacktheit einhergeht.

Und wie immer gilt: Umso weniger sich von allein bewegt beziehungsweise bei der Fortbewegung eine perpetuum-mobile-artiges Eigenleben beginnt, desto besser.

Das Leben ist mal wieder eines der härtesten.

1 Kommentar

  1. Vielleicht sollte man den Winter auf Schadenersatz verklagen? Beziehungsweise jenen, der ihn verbrochen hat, denn der Winter selbst wird, wie Du richtig sagst, nicht mehr zu fassen sein … Mein Bild dieses Winters war ein alter Mann, der mit einem handelsüblichen Jodsalzpäckchen über das glatte Kopfsteinpflaster buckelte und durch Streuen das Eis aufzulösen suchte. Ein trauriges Bild für mich aus mancherlei Hinsicht.

    Zum leichten Übergewicht hat mich kürzlich das Ergebnis einer Studie, zitiert bei Menschen bei Maischberger*, erfreut. Freilich habe ich mir jene Studie ausgesucht, die mir in den Kram passt, aber ist ja egal: Menschen mit leichtem Übergewicht leben länger. Mögliche Erklärungen: Manche Menschen mit bislang als ideal eingestuftem Body-Maß-Index machen sich mehr Sorgen um die Ernährung, als gesund ist. Vor allem aber haben sie in Krankheitsfällen, die jeden treffen, kaum Reserven, von denen sie zehren können. Im Alltag mögen sie topfit sein, so lange alles nach Plan verläuft. Aber von Engpässen werden sie besonders hart getroffen.

    *Falls Du Dir tatsächlich Sorgen um Ernährung und Gewicht machst, empfehle ich Dir diese Sendung vom 16.02.2010. Du kannst sie in der ARD-Mediathek ansehen. Passt gut zum Thema des richtigen Einordnens grauenhafter, reißerischer Nachrichten.